Mit „360° Marken“ Kunden, Mitarbeiter und Bewerber begeistern

19. Februar 2019

Seit mehr als 2 Jahren beschäftigen wir uns nicht mehr allein nur mit Unternehmen und deren Außendarstellung, sondern finden uns als Agentur im stärker werdenden Kontext von Fachkräftebindung und -gewinnung wieder. Ob uns das verändert hat? Ja, denn wir haben uns in dieser intensiven Zeit nicht nur Know-How gesammelt, sondern eine ganz eigene Perspektive zu dem Thema erarbeitet, die wir mit Ihnen teilen wollen.

iStock.com/martin-dm

Während jahrelang Köpfe geraucht und Körper darüber gebrütet haben, wie sich Dienstleistungen und Produkte am besten an den Mann oder die Frau bringen lassen, wird selbst im kleinsten Unternehmen langsam klar: Die beste Dienstleistung oder das beste Produkt ist am Ende gar nichts ohne die Menschen, die am Wertschöpfungsprozess beteiligt sind. Wir brauchen also Fachkräfte. Da auch die Entwicklung von Robotern und digitalen Apparaturen wenig daran ändern wird, dass Menschen gebraucht werden, durch die der ganze Bums* so wunderbar funktioniert, tun Unternehmen gut daran, Ihre Botschaften nicht ausschließlich an Kunden, sondern auch an (zukünftige) Mitarbeiter zu richten. Denn Kommunikation hat ja bekanntlich noch keinem geschadet. Oder um es mit den Worten von Paul Watzlawick zu sagen: „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Da hat auch die Größe des Unternehmens nichts mit zu tun. Hier ein kleines Beispiel:

Stellen Sie sich vor, Sie sind 20 Jahre alt.

Ihre Ausbildung in der Elektronik haben Sie gerade abgeschlossen und das Übernahmeangebot Ihres Arbeitgebers schon in der Tasche. Nach 3 Jahren Ausbildung und weiteren 2 Jahren Berufseinstieg beschließen Sie für sich, auch noch mal andere Unternehmen kennenzulernen und schauen sich in der Region nach passenden Stellen um. Nach kurzer Google-Recherche mit Ihrem Smartphone landen Sie auf der ersten Website. Dort suchen Sie erst akribisch, dann vergeblich nach etwas, das einer Stellenanzeige anmutet. Nichts. Tja, scheint so, als würde man hier mit einer Bewerbung nicht unbedingt rechnen. („Was? Bei uns will jemand arbeiten?“). Das macht Sie irgendwie unsicher. Dann suchen Sie eben woanders. Und werden beim gewohnten Scrollen durch die Instagram-Timeline prompt auf eine Anzeige aufmerksam (Marc Zuckerberg hat sich offensichtlich gemerkt, wo Sie vorher gesurft haben!) Jedenfalls entscheiden Sie sich schließlich zu einer Bewerbung bei diesem größeren Unternehmen, das augenscheinlich erkannt hat, wie wertvoll Sie sind und Sie mit plakativem Karrierebereich, einem simplen Bewerbungsprozess und offenen Armen in Empfang nimmt.

Anziehungskraft entwickeln. So geht’s.

Die schlechte Nachricht zuerst: Eine anziehende Wirkung auf potenzielle Bewerber entfaltet sich nur, wenn Stärken auch zur Schau gestellt werden. Nicht prahlend, sondern so authentisch und ansprechend, dass Generation Y und Z sich damit beschäftigen. Die gute Nachricht: Kleine und mittlere Unternehmen sind und bleiben äußerst attraktive Arbeitgeber und können schon durch wenige Maßnahmen dafür sorgen, dass Sie auf den ersten Blick als solcher wahrgenommen werden.

Alles, was diese dafür tun müssen: Loslegen und ab heute an ihrer „360° Marke“ arbeiten, die nicht nur mit Kunden, sondern auch mit Mitarbeitern und Bewerbern kommuniziert. Das kostet im ersten Schritt nicht viel mehr, als die Veränderung eines Blickwinkels.

Um den Rest kümmern wir uns gemeinsam, wenn Sie wollen.

* (Unternehmen/Produkte/Dienstleistungen aufbauen, erfinden, optimieren, überwachen, steuern, dokumentieren, verwalten, usw.)

Fanden Sie diesen Artikel interessant? Wir freuen uns über eine Empfehlung: