Sinas Praxisprojekt: Ein neues Gesicht für Fischeln Open 2016

19. August 2016

Im Zuge Ihres 6-monatigen Praxissemesters bei MONTAGMORGENS hat Studentin Sina dem regionalen Veranstaltungsformat „Fischeln Open“ ein neues Gesicht gegeben. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Sina konnte sich mit professionellem Support an einem echten Praxisprojekt ausprobieren – und der lokale Werbering Fischeln, Veranstalter des jährlichen Open-Air-Events rund um die Kölner Straße, erhielt professionelle Unterstützung durch ein neues Gestaltungskonzept für die Bewerbung des beliebten Events. Sina hat für euch einen kleinen Projektbericht geschrieben – also viel Spaß damit:

Das bin ich: Sina, 24, Studentin im Praxissemester bei MONTAGMORGENS

Mein Name ist Sina Radmacher. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus Krefeld. Ich studiere im 6. Semester, an der HS Magdeburg-Stendal Industriedesign. Es ist ein außergewöhnlicher Studiengang, nur habe ich nach und nach gemerkt, dass es mir mehr Spaß macht, mit Schriften und Formen zu gestalten. Somit wusste ich, dass ich mein Praxissemester nicht in einem Industriedesignbüro machen möchte, sondern in einem Unternehmen, welches nicht nur Corporate Designs gestaltet, sondern auch im digitalen Bereich tätig ist. Jetzt bin ich hier, arbeite fleißig an vielen verschiedenen Projekte und bekomme täglich neue Einblicke. Und jetzt möchte ich das Projekt vorstellen, welches ich erarbeiten durfte:

Die Idee: ein regionales Motiv

Um Fischeln Open neue Aufmerksamkeit zu geben, entstand im Team die Idee, die neuen Werbemaßnahmen rund um ein neues, emotionales Bildmotiv zu entwickeln. Eines, das ein Fischelner Gesicht zeigt und Fischeln als Ort sichtbar macht. Gesagt, getan: Um das Gesicht für „Fischeln Open“ zu finden, initiierten wir gemeinsam mit dem Werbering ein lokales Gewinnspiel, bei dem sich Kinder bis 12 Jahren aus Fischeln bewerben konnten.

In der Zwischenzeit hieß es für mich: „Ab an die Entwürfe und gestalten!“

So entwickelte ich nun verschiedene Entwurfsvarianten – zunächst am Beispiel des Plakates. Hierin lag schon die erste Herausforderung: Ich hatte zwar alles, um die Vorlage für das Plakat zu gestalten, ich brauchte aber eine Weile, um die Dinge gut miteinander zu verbinden. Durch Feedback und verschiedenste Varianten entstand nach und nach das Layout, welches den formalen Kriterien entsprach und allen Beteiligten gut gefiel. Für die Farben Blau und Gelb entschied ich mich, weil diese gut zum Open-Air-Event im Sinne von „Himmel“ und „Sonne“ passen. Außerdem strahlen sie in dieser bunten Kombination einfach Freude, Spaß und Offenheit aus – passend zum „Familienspaß“.

Gewinnspiel „Dein Kinderlachen für Fischeln Open“

Mit dem entstandenen Layout habe ich dann auch den Flyer für das Gewinnspiel angefertigt. Dieser wurde in lokalen Geschäften ausgelegt und in dem Magazin „Fischelner Woche“ veröffentlicht. Die Resonanz war sehr positiv!

Shooting-Time! Mit bunten Luftballons und super Wetter!

Nach beendigter Frist und der Abstimmung auf der Website des Werberings, fand das Fotoshooting mit der Gewinnerin Shalina durch das Fotostudio Lichthalle auf dem Marienplatz in Fischeln statt. Für die Umsetzung unserer Idee, dass das Kind Luftballons in der Hand hält, habe ich mich zuvor auch noch um die Organisation der farblich passenden Luftballons gekümmert. Ich habe an diesem Tag nicht nur die süße Gewinnerin kennengelernt, sondern konnte auch das Fotoshooting hautnah miterleben und sehen, wie mein Plakatmotiv Form annimmt.

Das passende Motiv für’s neue Plakat

Um nach dem Shooting nun das richtige Bild zu finden, hatte ich eine Auswahl getroffen und diese in das Layout eingefügt. Das richtige Foto fand sich schnell und die restlichen wichtigen Informationen, die auf das Plakat kommen sollten, hatte ich auch. Somit fing ich mit den finalen Schritte für das Plakat an. Nach und nach und durch vielem Schieben stand das finale Layout fest. Jetzt musste ich dieses auch auf den Falzflyer, die Gerüstplane, den Straßenbanner, dem Gutschein und diverse Anzeigen übertragen. Dies fiel mir nun etwas leichter.

Mein Fazit

Das Fazit ist nur positiv, auch, wenn dieses erste eigene Projekt eine Herausforderung für mich war. Ich hatte die Möglichkeit, dieses Projekt selber zu gestalten und mir Gedanken zu machen, wie ich mit dem Material und den unterschiedlichen Formaten umgehe. Dadurch hatte ich die Chance, neue Einblicke in Prozessabläufe und Programme zu bekommen. Durch das Feedback des Teams merkte ich, worauf ich achten muss und was gut war. Ich bin glücklich darüber, dass ich das Projekt eigenständig erarbeiten durfte und meine Druckobjekte kürzlich veröffentlicht wurden und nun in ganz Fischeln zu bestaunen sind.

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